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BRANDT, Ingeborg, geb. Kietzmann |
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Apl. Prof., Fachärztin f. Kinderheilkunde (Hauptgebiet Entwicklungsdiagnostik) |
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Pützbroicher Str. 24, 53639 Königswinter (T. 02244 - 2580) |
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19.01.1931 |
geb. in Berlin, ev., verheiratet seit 1964 mit Dr. Dr. Helmut Brandt, RA u. Notar, verstorben 1998. |
1949 |
Abitur an der Waldoberschule Berlin-Charlottenburg |
1949 - 1954 |
Studium der Medizin an der Humboldt-Universität Berlin, der Universität Tübingen und der Freien Universität (FU) Berlin. |
02.12.1954 |
Staatsexamen an der FU, Prädikat „sehr gut“ |
08.01.1955 |
Promotion zum Dr.med. an der FU Berlin über „Kritische Auswertung der spezifischen Behandlung von Pyocyaneus-Infektionen“, Prädikat „magna cum laude“. |
1955 – 1956 |
Pflichtassistentin im Städt. Krankenhaus Berlin-Neukölln sowie an der Kinderklinik der Inneren Mission in Garmisch-Partenkirchen (Professor |
1956 – 1957 |
Nach der Vollapprobation am 16.05.1956 Assistentin im Pathologischen Institut des Städt. Krankenhauses Berlin-Neukölln (Prosektor Dr. Plenge). |
1957 – 1959 |
Stationsärztin in der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Bethanien in Berlin-Kreuzberg (Professor Dr. H. Wildegans). |
1959 – 1964 |
Stationsärztin in der Städtischen Kinderklinik Berlin-Charlottenburg (Professor Dr. H. Wiesener). Schon in dieser Zeit Aufbau einer Spezialambulanz für die Nachuntersuchung Frühgeborener und Reifgeborener, die mit Risikofaktoren belastet waren, mit dem Ziel der Früherkennung und Frühbehandlung von Entwicklungsstörungen. |
08.12.1964 |
Berlin, Anerkennung als Facharzt für Kinderkrankheiten. |
1965 – 1966 |
Wissenschaftliche Assistentin und Stationsärztin in der Universitäts-Kinderklinik Bonn und anschliessend Mitarbeit bei der Auswertung der Longitudinalstudie über Wachstum und Entwicklung von Schulkindern in Deutschland (Professor Dr. W. Hagen, vormals Präsident des Bundesgesundheitsamtes). |
25.04.–03.07.1966 |
Cours de Pédiatrie Sociale am Centre International de l'Enfance (CIE) in Paris. Zugleich während dieser Zeit Fortbildung in Neugeborenen-Neurologie einschließlich Reifebestimmung im Centre de Recherches biologiques néonatales de l'Association Claude Bernard in Paris bei |
Oktober 1966 |
Aufenthalt im Institute of Child Health, Department of Growth and Development, London, bei Professor Dr. J.M. Tanner zum Studium der Londoner Longitudinalstudie über Wachstum und Entwicklung sowie zum Erlernen der anthropometrischen Messtechnik bei Kindern. |
1967 |
Beginn einer "Longitudinalstudie über Wachstum und Entwicklung von Früh- und reifgeborenen Kindern von der Geburt bis zum 6. Lebens-jahr" an der Universitätskinderklinik (Forschungsauftrag des Bundesministers für Jugend, Familie und Gesundheit). |
16.10.-18.12.1967 |
USA-Studienreise als WHO Stipendiatin zu den maßgebenden Zentren und Forschungsinstituten für Wachstum und Entwicklung, u.a. in: |
Ununterbrochen bis zur Habilitation |
Durchführung der "Longitudinalstudie über Wachstum und Entwicklung von Früh- und reifgeborenen Kindern von der Geburt bis zum 6. Lebens-jahr" an der Bonner Universitätskinderklinik in enger Zusammenarbeit mit der Universitätsfrauenklinik Bonn. |
11.10.1978 |
Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn für Pädologie mit Schwerpunkt Entwicklungsdiagnostik; Thema: "Wachstumsdynamik von Frühgeborenen im Vergleich zu Reifgeborenen, insbesondere während der Perinatalperiode". |
März 1979 |
San Francisco, Vortrag über die Bonner Longitudinalstudie auf Einladung der Society for Research in Child Development. Carmel, California, Besuch bei Nancy Bayley, Diskussion der weiteren Auswertung der Ergebnisse der Bonner Longitudinalstudie, Vergleich mit den Berkeley-Longitudinalstudien. |
1979-1996 |
Leitung der Abteilung "Entwicklungsdiagnostik" am Zentrum für Kinderheilkunde der Universität Bonn. In diesem Rahmen auch regelmässige Untersuchungen der Kinder aus den Spezialambulanzen mit Phenylketonurie und anderen seltenen Stoffwechselstörungen, sowie Hypothyreose. |
Januar 1981 |
Ernennung zum Tutor für die "Griffiths Mental Development Scales" von der Association for Research in Infant and Child Development (ARICD) in London . |
28.02.1984 |
Ernennung zur außerplanmässigen Professorin |
01.04.1991-30.04.1993 |
Nachuntersuchung der Studienkinder im Erwachsenenalter (Durchschnittsalter 23 Jahre, Streubreite 17-28), zunächst gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft |
01.04.1994-31.07.1996 und 02.12.1996-31.01.1997 |
Abschliessende Forschungsförderung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Publikation der Ergebnisse in dem Bericht "Lebensqualität von Frühgeborenen und Reifgeborenen bis ins Erwachsenenalter. Auseinandersetzung mit biologischen und sozialen Risiken (prä-, peri- und postnatal sowie im Kindesalter). |
Seit 1996 |
Fortsetzung der wissenschaftlichen Tätigkeit an der Universitäts-kinderklinik: Weitere Auswertung und Interpretatrion der Ergebnisse der BLS; Publikationen; Durchführung von Fortbildungskursen, Vortragstätigkeit, Arbeit als Reviewer für anerkannte Wissenschaftliche Zeitschriften. |